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Für Entwickler

Bezahlen je Aufruf, in beide Richtungen. Wer anbietet, ändert an seiner Anwendung nichts. Wer aufruft, bindet das SDK ein. Ausprobieren kostet nichts und braucht kein Guthaben.

Sofort ausprobieren

Eine öffentliche Testinstanz des Proxys läuft unter mpp.digital-platform.io. Beide Seiten arbeiten gegen dieselbe Instanz. Die Befehle sind für die Shell unter macOS und Linux. Den Zustand der Instanz kann jeder abfragen:

curl -fsS https://mpp.digital-platform.io/mpp/v1/health
curl -fsS https://mpp.digital-platform.io/macp/v1
curl -fsS https://mpp.digital-platform.io/macp/v1/capabilities

So sehen Sie die Instanz arbeiten, gleich ob Sie anbieten oder aufrufen wollen. Eine kostenlose Funktion lässt sich finden und aufrufen, ohne SDK, ohne Zahlung, ohne Guthaben und ohne die Geldbörse auf Ihrem Rechner.

1. Adresse und Funktion festlegen. Die folgenden Schritte verwenden beides.

MACP=https://mpp.digital-platform.io/macp/v1
FN=bob.generative-models.list.v1

2. Funktionen finden. Die Instanz listet alles, was dort angeboten wird, kostenlos wie bezahlt.

curl -fsS $MACP/functions

3. Preis ansehen. Für diese Funktion steht dort "mode": "free".

curl -fsS $MACP/functions/$FN/pricing

4. Aufrufen. Die Antwort trägt "status": "succeeded" und enthält die Liste der Modelle.

curl -fsS -X POST $MACP/execute \
  -H 'Content-Type: application/json' \
  -d "{\"functionId\":\"$FN\",\"input\":{}}"

Ausführlicher, mit Auswahl der Funktion über jq und eigener Anfragekennung, steht derselbe Ablauf im Entwicklerhandbuch auf Codeberg, Abschnitt Calling a free function.

Stand: 22. September 2026

Wenn Sie anbieten

Drei Bereiche nebeneinander: was Sie schon haben und anbinden, was von NemosGo kommt, und was es sonst noch braucht. DAS HABEN SIE Ihr Backend wo Ihr Angebot liegt Ihr Kunden-Frontend Website, Shop oder App Ihr Verwaltungs-Frontend für Ihre Mitarbeiter DAS KOMMT VON UNS Das Bezahl-Backend mit Speicher und Datenbank Die Zahlungsanbindung zu Ihrem Zahlungsdienstleister Die Geldbörse als App unter Ihrer Marke Das Dashboard Verwaltung und Auswertung Der M-Pay Proxy nennt den Preis, nimmt die Zahlung an DAS BRAUCHT ES NOCH Ein Identitätsanbieter nach OAuth2, von uns oder von Ihnen Ein Zahlungsdienstleister lizenziert, Ihrer oder unser Vorschlag Dieselbe Darstellung untereinander: was Sie schon haben und anbinden, was von NemosGo kommt, und was es sonst noch braucht. DAS HABEN SIE Ihr Backend wo Ihr Angebot liegt Ihr Kunden-Frontend Website, Shop oder App Ihr Verwaltungs-Frontend für Ihre Mitarbeiter anbinden DAS KOMMT VON UNS Das Bezahl-Backend mit Speicher und Datenbank Die Zahlungsanbindung zu Ihrem Zahlungsdienstleister Die Geldbörse als App unter Ihrer Marke Das Dashboard Verwaltung und Auswertung Der M-Pay Proxy nennt den Preis, nimmt die Zahlung an DAS BRAUCHT ES NOCH Ein Identitätsanbieter nach OAuth2, von uns oder von Ihnen Ein Zahlungsdienstleister lizenziert, Ihrer oder unser Vorschlag
So sieht es beim Anbieter aus. Sie binden Ihre eigenen Systeme an, den Rest bringen wir mit. Den Zahlungsdienstleister bringen Sie mit, oder wir schlagen einen vor. Den Identitätsanbieter bringen wir auf Wunsch mit, Sie können auch Ihren eigenen anbinden. Alles davon läuft in Ihrer Installation und unter Ihrer Marke.

Der M-Pay Proxy kennt Ihre Funktionen und deren Preise, nennt dem Aufrufer den Preis, nimmt die Zahlung entgegen und ruft danach Ihre Funktion auf. An Ihrer Anwendung selbst ändern Sie nichts, sie muss vom Bezahlen nichts wissen. Solange Sie nur eigene Funktionen anmelden, müssen Sie sich um den Proxy nicht kümmern. Das ändert sich, wenn Sie Ihren Marktplatz weiteren Anbietern öffnen: Dann melden Sie diese Anbieter an, und das Funktionsangebot wird nach Anbieter getrennt geführt.

Wie ein bezahlter Aufruf abläuft

So kommt ein bezahlter Aufruf bei Ihnen an. Der Proxy nennt den Preis, nimmt die Zahlung entgegen und ruft erst danach Ihre Funktion auf. Der Aufrufer ist ein Agent oder eine Anwendung, die für eigene Zwecke einkauft oder im Auftrag eines Kunden.

Sieben Schritte von links nach rechts und zurück: Preis erfragen, Angebot holen, bezahlen, Berechtigung und Beleg, ausführen, Ergebnis, Lieferung. Links die aufrufende Anwendung, in der Mitte der M-Pay Proxy, rechts das Backend des Anbieters. WER AUFRUFT Die aufrufende Anwendung mit dem SDK BEIM BETREIBER Der M-Pay Proxy mit dem Bezahl-Backend WER ANBIETET Backend des Anbieters unverändert 1 Preis erfragen 2 Angebot holen Betrag und Frist 3 Bezahlen im Bezahl-Backend verbucht 4 Berechtigung und Beleg 5 Ausführen Funktion aufrufen Ergebnis der Funktion 6 Ergebnis 7 Lieferung Dieselben sieben Schritte untereinander: Preis erfragen, Angebot holen, bezahlen, Berechtigung und Beleg, ausführen, Ergebnis, Lieferung. Unter jedem Schritt steht, wer mit wem spricht. 1 Preis erfragen Anwendung → Proxy 2 Angebot holen Anwendung → Proxy, zurück Betrag und Frist 3 Bezahlen Anwendung → Proxy 4 Berechtigung und Beleg Proxy → Anwendung 5 Ausführen Anwendung → Proxy → Schnittstelle 6 Ergebnis Schnittstelle → Proxy → Anwendung 7 Lieferung Proxy → Anwendung
Sieben Schritte. Bezahlt wird beim Proxy, verbucht wird im Bezahl-Backend. Die Berechtigung gilt auf dieser Instanz für genau einen Aufruf, der Beleg kommt mit ihr zurück. Ihr Backend bekommt davon nur den Aufruf seiner eigenen Funktion zu sehen.

Wo der Kauf ausgelöst wird, entscheiden Sie. Ein Link oder ein QR-Code passt auf eine Seite, in eine App, in einen Newsletter oder in einen Assistenten. Maschinen rufen stattdessen direkt auf.

Drei Aufrufe richten das ein.

POST /mpp/v1/admin/merchant-auth        # Anmeldung
POST /mpp/v1/admin/execution-backends   # Backend
POST /mpp/v1/admin/functions            # Preis

Die erste Anmeldung richten wir für Sie ein. Mit der zweiten hinterlegen Sie die Zugangsdaten, mit denen der Proxy Ihr Backend aufruft, mit der dritten melden Sie Funktion, Ziel-URL, Schema und Preis an.

Die Anmeldung einer Funktion trägt außerdem Ein- und Ausgabeschema, eine Zeitgrenze, die Gültigkeitsdauer der Berechtigung und ob diese einmal oder mehrfach gilt.

Was Sie vorher brauchen.

Wenn Sie aufrufen

Auf der Gegenseite steht das Go-SDK. Preis erfragen, Angebot holen, bezahlen, ausführen.

Drei Bereiche nebeneinander: beim Aufrufer die Anwendung, das SDK und die Geldbörse, beim Betreiber der M-Pay Proxy und das Bezahl-Backend, rechts das Backend des Anbieters. WER AUFRUFT BEIM BETREIBER WER ANBIETET Ihre Anwendung Das SDK Die Geldbörse läuft auf Ihrem Server Der MACP-Endpunkt Das Bezahl-Backend Backend des Anbieters MACP zahlen aufrufen Dieselbe Darstellung untereinander: beim Aufrufer die Anwendung, das SDK und die Geldbörse, darunter beim Betreiber der M-Pay Proxy und das Bezahl-Backend, darunter das Backend des Anbieters. WER AUFRUFT Ihre Anwendung Das SDK Die Geldbörse MACP, zahlen BEIM BETREIBER Der MACP-Endpunkt Das Bezahl-Backend aufrufen WER ANBIETET Backend des Anbieters
Ihre Anwendung spricht mit dem SDK, das SDK über MACP mit dem Endpunkt beim Betreiber. Bezahlt wird aus der Geldbörse auf Ihrem Server. Dahinter wird das Backend des Anbieters aufgerufen.
c, err := mppsdk.New(cfg)
price, err := c.GetPricing(ctx, "weather-forecast")
limit := price.Pricing.AmountCents

quote, err := c.GetQuote(ctx, mppsdk.GetQuoteRequest{
    FunctionID:     "weather-forecast",
    ExecutionCount: 1,
    MaxPriceCents:  &limit,
})

res, err := c.PayInvoice(ctx, quote)

out, err := c.Execute(ctx, mppsdk.ExecuteRequest{
    FunctionID: "weather-forecast",
    GrantID:    res.GrantID,
    Input:      map[string]any{"city": "München"},
})

Die Fehlerbehandlung ist der Übersicht halber weggelassen. Bezahlen und Ausführen bleiben zwei Aufrufe: PayInvoice liefert in res.GrantID die Berechtigung, Execute gibt sie beim Ausführen mit (POST /macp/v1/execute). Zusammengefasst werden die beiden bewusst nicht, auf dem Proxy steht deshalb payAndExecute auf false. Das Ergebnis steht danach in out.Output. Ist die Berechtigung abgelaufen oder verbraucht, lehnt der Proxy das Ausführen ab. Dann gilt derselbe Weg noch einmal: Preis erfragen, bezahlen, ausführen.

So holen Sie sich das SDK:

git clone https://codeberg.org/stulle-ai/m-pay.git
cd m-pay/mpp/sdk/go
go test ./...
go build ./cmd/mpp-sdk-demo

In eigene Programme holen Sie das SDK mit go get codeberg.org/stulle-ai/m-pay/mpp/sdk/go/mppsdk@v0.3.1. Vorausgesetzt ist Go 1.25.5 oder neuer. Für bezahlte Aufrufe braucht das SDK die Geldbörse. Sie läuft als eigener Dienst neben Ihrer Anwendung, heute unter Linux, und wird vorher aufgeladen.

Anbieter selbst anbinden. Kaufen Ihre Agenten bei einem Anbieter, der noch nicht angebunden ist, melden Sie seine Schnittstelle an Ihrem eigenen Proxy an, mit denselben drei Aufrufen wie oben unter Wenn Sie anbieten. Der Anbieter stellt nur seine Schnittstelle bereit.

Die Komponenten

NAMEWAS ES ISTWO ES LÄUFTWAS SIE DAMIT ZU TUN HABEN
NameM-Pay ProxyWas es istSteht vor der Funktion des Anbieters: nennt den Preis, nimmt die Zahlung an und ruft sie danach aufWo es läuftIn Ihrer Installation, betrieben von Ihnen oder von uns. Zum Ausprobieren: mpp.digital-platform.ioWas Sie damit zu tun habenWenn Sie anbieten: Funktion, Ziel und Preis anmelden, und weitere Anbieter, sobald Sie Ihren Marktplatz öffnen. Wenn Sie aufrufen: nichts, außer Sie binden Anbieter selbst an
NameMACPWas es istDas Protokoll dazwischen. Für einen Kauf braucht es drei Aufrufe: /quotes, /pay, /executeWo es läuftZwischen Aufrufer und Proxy. Es beschreibt sich selbst unter /macp/v1Was Sie damit zu tun habenWenn Sie aufrufen: nicht selbst aufrufen, das SDK macht die drei Aufrufe, einen nach dem anderen
NameDas Go-SDKWas es istErledigt Preis, Angebot, Zahlung und Ausführung und spricht dazu mit der GeldbörseWo es läuftIn Ihrem eigenen Programm, unter MIT-LizenzWas Sie damit zu tun habenWenn Sie aufrufen: einbinden
NameDie AppWas es istDie Oberfläche des Käufers: Käufe, Lieferungen, Belege und StornierenWo es läuftAuf dem Telefon des KäufersWas Sie damit zu tun habenWenn Sie anbieten: nichts, wir liefern sie unter Ihrer Marke
NameDie GeldbörseWas es istHält das Guthaben und erzeugt die ZahlungsdatenWo es läuftBeim Menschen in der App, bei der Maschine als eigener Dienst neben Ihrer Anwendung, heute unter LinuxWas Sie damit zu tun habenWenn Sie aufrufen: installieren und aufladen. Guthaben und Schlüssel bleiben bei Ihnen

Ein vollständiges Beispiel

Im Entwicklerpaket liegen drei lauffähige Programme, die zusammen einen Verlag abbilden: ein Server für die Ausgaben, eine Anwendung, mit der der Verlag einstellt und den Preis setzt, und ein Kiosk, in dem der Leser kauft. Dieselbe Strecke zeigt die Aufnahme Media Publishing von Anfang bis Ende: Ein Verlag stellt eine Ausgabe ein, ein Leser kauft daraus einen Beitrag für 25 Cent.

Stand und Lizenz

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Worauf es steht

NemosGo ist das Produkt. Darunter liegt M-Pay, die Zahlungs- und Transaktionstechnik. Factory 42 hilft uns, Bereiche von NemosGo zu entwickeln und zu betreiben, und trägt die KI-Angebote für Kunden. Für die Einbindung brauchen Sie beides nicht zu kennen. Was die beiden können, steht auf Die Technik dahinter.

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