Wen wir meinen
Anbieter amtlicher Auskünfte, Fachdatenbanken, Geo- und Wirtschaftsdaten. Plattformen, auf denen andere ihre Abläufe automatisieren. Anbieter von KI für Unternehmen, mit eigener Oberfläche und eigener Nutzerschaft. Betreiber, die KI-Server für andere fahren, auf eigener Hardware oder in europäischen Rechenzentren. Und alle, die einen Assistenten bauen, der für seine Nutzer etwas erledigt.
Die meisten davon kaufen selbst KI ein. Was sie dafür ausgeben, wollen sie einem Team, einem Projekt oder einem Kunden zurechnen.
Warum diese Käufer heute nicht kaufen
Abrechnen je Abruf gibt es längst. Wer ein Sprachmodell oder eine Datenbank über eine Schnittstelle nutzt, zahlt nach Menge, und die Preise stehen veröffentlicht. Vorausgesetzt ist jedes Mal dasselbe: ein Rahmenvertrag mit genau diesem Dienst, ein Konto dort, eine Rechnung am Monatsende und dahinter ein Unternehmen, das dafür geradesteht. Für den nächsten Dienst beginnt es von vorn.
Wer einmal etwas braucht, wird deshalb nicht zum Käufer. Ein Agent, der im Auftrag seines Nutzers eine einzelne Auskunft holen soll, müsste dafür erst Kunde werden, und das kann er nicht.
Ein Teil des Marktes nennt überhaupt keinen Preis. Registerauskünfte kommen über Antrag und Bescheid, Frequenz- und Mobilitätsdaten über ein Angebot. Dort fehlt nicht nur der Rahmenvertrag, sondern auch die Einheit, in der ein einzelner Abruf ausgedrückt wäre.
Was sich einzeln verkaufen lässt
Der Käufer braucht bei Ihnen weder Rahmenvertrag noch Abonnement. Der Vertrag entsteht mit dem einzelnen Kauf, bezahlt wird aus einem vorher aufgeladenen Guthaben oder, bei Geschäftskunden, gesammelt im Nachhinein.
- Der Abschnitt statt des Dokuments. Eine technische Norm gibt es nur vollständig und zum Preis des ganzen Dokuments, gebraucht wird oft eine Tabelle auf einer von 48 Seiten. Wer den Abschnitt einzeln verkauft, erreicht die Käufer, denen das ganze Dokument zu teuer ist.
- Der Ausschnitt statt der Lizenz. Eine Kamera an einer Kreuzung liefert sieben verschiedene Daten, von der Lkw-Zählung je Viertelstunde bis zur Sichtweite. Ein Kunde braucht davon oft nur eines, und das für 14 Tage. Dafür gibt es keine Jahreslizenz, wohl aber einen Preis je Nutzung.
- Die Auskunft ohne Antrag. Amtliche Auskünfte kommen über Antrag und Bescheid, und die Gebühr liegt mitunter über dem Wert der einzelnen Information. Ein Agent stellt keinen Antrag. Wer dieselbe Auskunft als Abruf anbietet, verkauft sie an Maschinen.
- Der Einzelabruf statt der Lizenz beim Aggregator. Kommentar, Urteil und Marktbericht liegen heute beim Aggregator, der Einzelabruf ist dort nicht vorgesehen. Wer ihn selbst anbietet, verkauft an den, der beim Aggregator nie Kunde wird.
- Die einzelne Berechnung statt der Software. Simulation und Routenplanung gibt es als Software mit Lizenz, nicht je Berechnung. Wer sie einzeln abrechnet, verkauft an den gelegentlichen Nutzer, für den eine Lizenz nie in Frage kam.
- Die Analyse statt des Jahres. Der kleinste Tarif eines Anbieters von Wetterdaten kostet 2.400 Euro im Jahr, auch wenn für eine einzelne Analyse 200 Abrufe gebraucht werden. Wer diese 200 Abrufe einzeln verkauft, hat einen Kunden, der heute nicht kauft.
Was sich je Abruf zurechnen lässt
Die Ausgaben für KI stehen inzwischen fast überall unter Beobachtung. Im State of FinOps 2026 der FinOps Foundation geben 98 Prozent der Befragten an, die Ausgaben für KI zu steuern, vor zwei Jahren waren es 31 Prozent.
Beobachtung ist aber keine Zurechnung. Was die Plattformen liefern, ist eine Auswertung aus Protokollen.
NemosGo bezahlt jeden Abruf einzeln, und jeder Beleg nennt, wer ihn ausgelöst hat: welche Anwendung, welches Team, welche Abteilung. Die Zurechnung entsteht damit beim Kauf und nicht am Monatsende. Nutzen viele Abteilungen dieselbe KI, trägt jede ihren Anteil. Ist das Budget eines Teams aufgebraucht, hält der Agent an. Und wer Software im Auftrag baut, legt seinem Kunden den Beleg je Vorgang vor statt gebuchter Stunden.
Weniger, was sich stehlen lässt
Ein Wetterdatendienst, der über NemosGo verkauft, sieht in seiner Schnittstelle je Abruf nur ein Pseudonym, den Betrag und den Beleg. Kundenkonten, Kartennummern und Passwörter entstehen dort nicht, Namen nur, wenn ein Käufer seinen freigibt. Die Schnittstelle liefert nur an den Automaten aus, der sich dafür mit eigenen Zugangsdaten ausweist. Was fürs Bezahlen nötig ist, liegt getrennt davon in der NemosGo-Installation, Bankverbindungen verschlüsselt. Betreiben kann sie der Dienst selbst, oder wir übernehmen das. Seine Wetterdaten bleiben frei von Kunden- und Zahlungsdaten.
Mit welchem Produkt
- Nutzungsabhängig: je Abruf wird abgerechnet, nach draußen wie nach innen. Der Preis hängt am Endpunkt, die aufrufende Anwendung bezahlt ihn im selben Schritt, und der Beleg nennt, wer den Abruf ausgelöst hat.
- Einzeln: ein einzelner Abruf hat einen festen Preis, den Sie setzen. Bezahlt wird aus einem Guthaben, geliefert wird sofort.
- Im Auftrag: Schickt ein Nutzer seinen Agenten mit einer Aufgabe los, gibt er vorher Betrag und Zweck frei, und der Agent kauft in diesen Grenzen bei Ihnen ein.
- Einkaufen und verrechnen: Sie geben Ihrem Agenten Betrag, Zweck und Laufzeit frei, etwa 20 Euro für sieben Tage, und er kauft nur darin ein.
In der Praxis
- Die Nutzung eines KI-Modells wird je Abruf bezahlt. Eine Anwendung ruft ab, bezahlt aus einem Guthaben, und der Beleg nennt, welche Anwendung, welches Team oder welche Abteilung die Kosten ausgelöst hat. Seit August 2026 im Feldtest aufgenommen.
- Der Kauf eines amtlichen Auszugs durch einen Agenten ist gebaut.
- Die Recherche mit Budget, gebaut und in einer Testanwendung vorführbar. Eine Analystin gibt ihrem Agenten 20 Euro für sieben Tage frei, Zweck „Profile unserer Wettbewerber“. Der Agent kauft Firmenprofile und zwei Fachartikel, jeder Kauf verweist auf die Freigabe.
- Nicht gebaut ist die Aufteilung des Erlöses, wenn mehrere Häuser Daten zu einem Abruf beisteuern.
Sprechen wir darüber
Sagen Sie uns, was ein einzelner Abruf bei Ihnen wert ist und wie heute abgerechnet wird. Wir sehen uns Ihre Schnittstelle an.
Was Sie mitbringen, wie der Weg zum ersten Verkauf aussieht und was es kostet, steht unter Für Verkäufer, für die Zurechnung der eigenen KI-Kosten unter Für einkaufende Unternehmen.