Wann NemosGo in Frage kommt
- Agenten auf Datenprodukte zugreifen lassen, mit Zweck, Budget und Beleg je Abruf
- Datenprodukte zwischen Gesellschaften verrechnen, je Abruf, etwa im Konzern oder im Datenraum
- Agenten draußen einkaufen lassen, ohne ihnen einen Zugang zu Ihrem Firmenkonto zu geben
- Güter und Dienste für kleine Beträge einkaufen, ohne Bestellvorgang und Rahmenvertrag
- Anwendungen und Software nach Nutzung bezahlen, je Abruf statt je Arbeitsplatz
- Modellkosten an einen Kunden weiterberechnen, je Vorgang belegt
- Ein Modell im eigenen Rechenzentrum in dieselbe Rechnung nehmen wie fremde Anbieter
Warum das Verrechnen nicht aufgeht
In Unternehmen arbeiten Agenten, die Daten und Dienste brauchen, von innen und von außen: ein Firmenprofil von einem Datenanbieter, einen Fachartikel aus einem Verlag, eine Auskunft aus der Wissensdatenbank der Nachbarabteilung, ein Modell im eigenen Rechenzentrum. Bezahlt wird über Zugangsschlüssel, die auf Firmenkonten zeigen, abgerechnet am Monatsende.
Am Monatsende passt das nicht zusammen:
- Jeder zählt anders. Der eine in Token, der nächste in Bildern oder Minuten, der dritte in Arbeitsplätzen je Mitarbeiter, dazu Guthaben, Freikontingente und Staffelpreise.
- Jeder rechnet anders ab. Verschiedene Konsolen, verschiedene Stichtage, verschiedene Kennungen für Projekt, Schlüssel und Arbeitsbereich.
- Das eigene Rechenzentrum kennt keinen Preis je Abruf, sondern GPU-Stunden.
Wer daraus eine Zahl je Team machen will, führt sie einmal im Monat von Hand zusammen.
Was hier fehlt, ist eine gemeinsame Einheit je Abruf, ein Beleg je Abruf und eine Zuordnung, die bei fremden Anbietern genauso trägt wie im eigenen Haus.
Vom Betrag zur Buchung
Heute bekommt ein Agent für jeden Anbieter einen Zugangsschlüssel. Was er damit abruft, läuft auf das Firmenkonto beim Anbieter. Bei NemosGo bekommt der Agent stattdessen ein eigenes Guthaben, so groß wie der freigegebene Betrag, etwa 20 Euro für eine Woche. Mehr kann er nicht ausgeben, bei keinem Anbieter. Ist das Guthaben aufgebraucht, hält er an, bis jemand neu freigibt.
Am Ende dieser Woche stehen 415 bezahlte Vorgänge, 415 einzelne Belege und eine Buchung über 7,86 Euro. Was draußen gekauft wurde, ist bezahlt. Was im eigenen Haus abgerufen wurde, ist verrechnet. Beides steht in derselben Einheit.
Auch Ihre Mitarbeiter kaufen über dieselbe Kette, wie Privatleute: direkt in der App, jeden Kauf einzeln bestätigt, oder über einen Assistenten, dem sie vorher einen Betrag freigeben. Wie ein einzelner Kauf abläuft, steht unter Verkaufen und abrechnen.
Wo Ihre Agenten einkaufen
Bei jedem Anbieter, den Sie anbinden, und im eigenen Haus. Angebunden wird über den Automaten Ihrer NemosGo-Installation: Er steht vor der Schnittstelle des Anbieters, nennt den Preis, nimmt die Zahlung an und gibt den Abruf erst danach frei. Der Anbieter stellt nur seine Schnittstelle bereit, an seinem System ändert sich nichts. Für Ihre Agenten sieht dann jeder Anbieter gleich aus, ob Verlag, Datendienst oder das Modell im eigenen Rechenzentrum.
Den Preis pflegt der Anbieter selbst, oder Sie tragen ihn am Automaten ein. Das Geld liegt bei Ihnen, auf Ihrem Konto.
Was wir mitbringen
Alles, was es für Freigabe, Zahlung und Beleg je Abruf braucht. Wir richten es ein und betreiben es auf Wunsch für Sie.
- Der Automat. Er steht vor der Schnittstelle jedes Anbieters, den Sie anbinden, und gibt einen Abruf erst frei, wenn er bezahlt ist.
- Die Geldbörse für Ihre Agenten. Sie läuft als eigener Dienst auf Ihrem Server. Aufgeladen wird über Ihre Bank, das Geld liegt auf Ihrem Konto. NemosGo hält kein Geld.
- Die Anbindung Ihrer Agenten. Für eigene Anwendungen das Entwicklerpaket für Go, für Assistenten wie Claude ein Konnektor.
- Die App für Ihre Mitarbeiter. Wer selbst einkauft, bestätigt jeden Kauf auf dem Telefon.
- Das Dashboard. Dort vergeben und widerrufen Sie Budgets und sehen jeden Beleg mit seiner Zuordnung, bereit für Ihre Kostenrechnung.
- Die Anmeldung. Einen Identitätsanbieter bringen wir mit, oder wir binden Ihren eigenen an.
- Der Zahlungsdienstleister. Den bringen Sie mit, oder wir schlagen Ihnen einen lizenzierten vor. Über ihn wird aufgeladen.
Ihr Gateway, über das Ihre Agenten heute Modelle und Werkzeuge erreichen, bleibt, wie es ist. Zugriffsrechte, Filter für personenbezogene Daten und Schutz vor Angriffen liegen weiter dort. NemosGo kommt daneben dazu und ersetzt es nicht. Die technischen Einzelheiten stehen auf Für Entwickler.
Weniger, was sich stehlen lässt
Ihre Agenten kaufen ohne Kartennummer, ohne Passwort und ohne Schlüssel beim Anbieter. In der Hand hat ein Agent nur ein Budget mit Zweck und Frist: Läuft er aus dem Ruder oder wird er übernommen, ist höchstens dieses Budget verbraucht, nicht Ihr Konto. Jede Zahlung gilt für genau einen Abruf und lässt sich nicht zweimal nutzen. Bei den Anbietern liegt von Ihnen nur ein Pseudonym, zu schützen bleibt die Geldbörse auf Ihrem Server.
Was Sie festlegen
Für jeden Agenten legen Sie fest:
- Betrag, Zweck und Laufzeit. Etwa 20 Euro die Woche für Registerauszüge, Fachartikel und Marktzahlen, bis zum 30. September.
- Höchstbetrag je Abruf. Er begrenzt den einzelnen Kauf, auch innerhalb des Budgets.
- Zuordnung. Jeder Beleg geht an eine Anwendung, ein Team, ein Projekt oder einen Kunden, etwa an die Kostenstelle 4711, Vertrieb Nord.
- Widerruf. Widerrufen Sie eine Freigabe, wirkt das für künftige Käufe, nicht für ausgeführte.
Was es kostet
Es zahlt, wer NemosGo einführt. Kaufen Ihre Agenten bei einem Anbieter, der NemosGo einsetzt, zahlen Sie nur, was sie kaufen. Setzen Sie NemosGo selbst ein, um Budgets zu vergeben und Kosten zuzuordnen, zahlen Sie eine monatliche Gebühr für die Software, die in Stufen mit der Nutzung wächst. Am Kaufpreis ist NemosGo nicht beteiligt.
Ausprobieren kostet nichts: Eine kostenlose Funktion lässt sich ohne Guthaben und ohne Geldbörse abrufen.
Was Sie dafür einrichten, steht unter Für einkaufende Unternehmen. Endpunkte, SDK und Beispielcode stehen unter Für Entwickler.
In der Praxis
Die Freigabe mit Betrag, Zweck und Laufzeit ist gebaut und in der Testanwendung vorführbar. Seit August 2026 bezahlt eine Anwendung die Nutzung eines KI-Modells je Abruf aus ihrem Guthaben und bekommt für jeden Abruf einen Beleg.
Bezahlt wird bisher mit Testguthaben. Das ist im System echtes Guthaben, es wird nur gutgeschrieben statt von einem Bankkonto eingezahlt. Bezahlung, Lieferung und Beleg laufen genau so, wie sie mit Euro laufen. Offen ist allein die Anbindung des Bankkontos für Ein- und Auszahlung über den lizenzierten Zahlungsdienstleister. Am Kaufvorgang ändert sie nichts.
Den vollständigen Ablauf zeigt die Technikseite.
Wie das aussieht, zeigt die ungeschnittene Aufnahme. Wenn Sie wissen wollen, wie der Rahmen bei Ihnen aussähe, schreiben Sie uns.